Prag

Ein Besuch in Prag ist wie eine Zeitreise. Tschechiens Hauptstadt trumpft mit gotischen und barocken Gebäuden auf. Auch denjenigen, die die Gegenwart bevorzugen, hat die Stadt einiges zu bieten

Die Stadt

Grüne Fakten

Sie haben nur zwei Stunden

Zwei Stunden, eine Stadt und der Plan, möglichst viele der Prager Sehenswürdigkeiten von der Bucket List zu streichen. Der perfekte Startpunkt für die Stippvisite in der Goldenen Stadt (hier wurde mal nach Gold gesucht) ist der Prager Hauptbahnhof. Von Berlin und Dresden aus starten täglich mehrere EC-Züge, die etwa vier Stunden später (ab Berlin) hier einfahren. Einige EC fahren sogar direkt ab Hamburg.

Zu Fuß geht’s los zur ersten Sehenswürdigkeit: dem Pulverturm. Dafür vom Bahnhof aus geradeaus halten und erst die Jeruzalémská entlanglaufen, dann ein Stück der Senovážné Namesti folgen. Der Bau aus dem späten 15. Jahrhundert diente einst als Lager für Schießpulver und als Startpunkt für den Königsweg auf die Prager Burg. Diejenigen, die etwas mehr Zeit haben, können den Turm auch besteigen und in einer Höhe von etwa 44 Metern das Treiben in der Altstadt beobachten.

Auf der Suche nach dem Glücksbringer

Jetzt halten Sie sich links. Über die Celetná Straße gelangen Sie zum nächsten Stopp: das Altstädter Rathaus mit seiner astronomischen Uhr. Diese stammt ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert und zeigt zu jeder vollen Stunde ein Glockenspiel – die Prozession der zwölf Apostel. Ist dieses vorbei, geht es weiter ins ehemalige jüdische Viertel Josefov. Hier gibt es sechs Synagogen. Zwei Stunden reichen nicht aus, um sich alle anzusehen. Wir nehmen Ihnen die Entscheidung ab und führen Sie direkt zur Altneu-Synagoge. Der Weg hierher dauert gerade einmal fünf Minuten, einfach einige Meter die Pařížská Straße entlanglaufen. Erbaut im 13. Jahrhundert, zählt diese Synagoge zu den ältesten in Europa.

Vom Eingang der Synagoge aus rechts halten, bis Sie links in die Straße 17. Listopadu abbiegen können, die später zur Křižovnická wird. Es geht vorbei am Rudolfinum, einem imposanten Konzertgebäude, bis zur Karlsbrücke. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt (Foto: der Altstädter Brückenturm). Insgesamt 30 Heiligenfiguren schmücken die Brücke. Suchen Sie die Johannes-von-Nepomuk-Figur. Es soll Glück bringen, sie zu berühren. Danach können Sie entspannt durch die Altstadt zurück zum Bahnhof bummeln und auf dem Weg vielleicht an einem traditionellen Trdelník (Baumkuchen) knabbern.

Ein Wochenende in Prag

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Praha Hl.n.

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