Düsseldorf

Düsseldorf bietet viele Facetten: Die Stadt ist Wirtschaftsstandort, kann sich in der internationalen Kunst- und Architekturszene behaupten und überrascht mit bunten Papageien auf der Kö

Ein Blick auf den Rheinturm (links) und die Gehry-Bauten im Düsseldorfer Medienhafen.
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Die Stadt

Grüne Fakten

Eine Frau fotografiert die begrünte Fassade des Kö-Bogens 2

Sie haben nur zwei Stunden

Moderne Architektur im Medienhafen: die Gehry-Bauten und der Rheinturm

Ein Wochenende in Düsseldorf

Das Ständehaus, in dem sich die Kunstsammlung K21 befindet

Heimlicher Favorit

Halsbandsittiche an einer Futterstation

Selfie-Spots

Eine Frau fotografiert das bunte Fliesen-Mosaik „Hornet“ von der Künstlerin Sarah Morris

Souvenirs

Ein Löffel in einem geöffneten Senfglas

Filme, Bücher, Musik zur Einstimmung

Eine Szene aus dem Film Cloud Atlas

Lesen

Memoiren (1884)
Im Dezember 1797 ist Heinrich Heine in einem Hinterhaus an der Bolkerstraße 53 in der heutigen Düsseldorfer Altstadt geboren. So gibt es nicht nur in der Stadt selbst einige Stationen des Literaten zu entdecken, auch in seinen Werken hat Heine über seine Geburtsstadt geschrieben. Zum Beispiel in seinen Memoiren. In diesen erzählt er auf unterhaltende Art über seine Jugendjahre.

Homo Faber (1957)
In dem Roman von Max Frisch kommen zwei der Protagonisten aus Düsseldorf. Über sie beschreibt der Autor seine Vorstellung des typisch Westdeutschen der Nachkriegszeit. Im Flieger nach Guatemala sitzt Walter Faber neben Herbert Hencke, dem Leiter der Düsseldorfer Hencke-Bosch GmbH. Diese Figur verkörpert den Wirtschaftsaufschwung, aber auch die braune Vergangenheit Deutschlands. Die Wissenschaftlerin Yahya Elsaghe hat in einem Aufsatz aus dem Jahr 2011 das Düsseldorf-Bild in Homo Faber ausgiebig untersucht.

Königsallee (2013)
Die Handlung: Thomas Mann reist mit seiner Frau Katia für eine Lesung nach Düsseldorf und checkt im (heute noch bestehenden) Breidenbacher Hof an der Königsallee ein. Dort übernachtet auch Klaus Heuser, eine ehemalige große Liebe des Schriftstellers. Ein Zufall, der für Unruhe sorgt. Basierend auf alten Aufzeichnungen erzählt der Autor Hans Pleschinski über dieses Zusammentreffen.

Schauen

Schonzeit für Füchse (1966)
Die Geschichte zweier junger Düsseldorfer, die versuchen, dem Großbürgertum zu entkommen – allerdings vergeblich. Der Film ist das Erstlingswerk von Regisseur und Drehbuchautor Peter Schamoni. Seine Premiere feierte er 1966 auf der Berlinale, wo er mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet worden ist.

Die Katze (1988)
Die erste Szene dieses Krimis spielt im ehemaligen Düsseldorfer Hotel Nikko. Und das ist nicht der einzige Ort in der Rheinmetropole, der dem Film von Regisseur Dominik Graf als Kulisse diente. Es geht um einen Banküberfall mit Geiselnahme, Lösegeldforderung und geheimnisvollen Strippenziehern im Hintergrund. Die Hauptrollen spielen Götz George, Gudrun Landgrebe, Heinz Hoenig und Ralf Richter.

Cloud Atlas (2012)
Hollywood zu Besuch in Düsseldorf: Für die Dreharbeiten zu dem Kino-Blockbuster verwandelte sich die Rheinmetropole ins San Francisco der 1970er-Jahre. Halle Berry verlässt in einer Szene das Dreischeibenhaus (Foto) und springt in ein Taxi. Für die Mini-Sequenz ist alles verändert worden, was zu sehr nach der heutigen Zeit aussieht. Die Filmschaffenden montierten Straßenschilder ab und schalteten Laternen aus. So erkennen vermutlich nur sehr aufmerksame Zuschauer:innen, dass das gezeigte Gebäude nicht an Amerikas Westküste verortet ist.

King of Stonks (2022)
Die sechsteilige Netflix-Serie ist eine Satire über Finanzbetrüger, inspiriert vom Wirecard-Skandal. Im Mittelpunkt steht Felix Armand, der das größte europäische FinTech-Unternehmen CableCash leitet. Sein Chef und er arbeiten mit Methoden, die nicht wirklich mit dem Rechtssystem vereinbar sind. In King of Stonks geht es um Geldwäsche, Anleger-Täuschung und einen unlauteren Börsengang. Immer wieder ist Düsseldorf als Kulisse klar erkennbar. Drehorte waren unter anderem die Heinrich-Heine-Allee, vor der Messe Düsseldorf oder auf der Oberkasseler Brücke.

Hören

Kraftwerk
In der Düsseldorfer Mintropstraße 16 ist Musikgeschichte geschrieben worden. Denn hier befand sich bis 2007 das Studio von Kraftwerk. Wohl keine andere deutsche Band hat internationalen Künstler:innen so sehr als Inspirationsquelle für neue Musikstile gedient wie diese Düsseldorfer Formation. Kraftwerk gelten als Erfinder von Elektro-Pop und Techno, die New York Times nannte sie einst die elektronischen Beatles. Es lohnt sich also, sich vor der Düsseldorf-Reise stärker mit der Band und ihrer Geschichte auseinanderzusetzen.

Podcast 1Live Ikonen – Die Toten Hosen
Die Toten Hosen sind eng mit Düsseldorf verbunden. So haben sie sich im Rahmen diverser Aktionen für ihre Heimatstadt eingesetzt. Für ihren Lieblingsverein Fortuna Düsseldorf kauften sie einst einen Spieler und halfen finanziell aus, als der Club in Schieflage geraten war. Wer mehr über die Geschichte der Band erfahren möchte, vor allem musikalisch, sollte sich den Podcast 1Live Ikonen über die Toten Hosen auf die Merkliste packen.

Veranstaltungen

Die Düsseldorfer Rheinkirmes

Reiseauskunft

Düsseldorf Hauptbahnhof

Fotos

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