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Fünf Freizeitparks in fünf Tagen

Weil es für ihn nicht schnell genug gehen kann, durfte Redakteur Frederic Löbnitz Achterbahnen testen – und lernte dabei einiges über sich selbst

Von:
Lesezeit: 3 Minuten
Heinrich Holzgreve / Ostkreuz

„Für mich als Zehnjährigen war die Achterbahn ‚Silver Star‘ im Europa-Park Rust bei Freiburg das Irrste auf der Welt: Riesig hoch, wahnsinnig schnell, und wenn ich nach einer Ewigkeit Anstehen endlich an der Reihe war, musste ich vor Aufregung eigentlich aufs Klo. Und jetzt? Jetzt war ich 24 und beruflich auf Achterbahn-Tournee! Ich sollte so viele fahren wie möglich, dafür fünf Freizeitparks in fünf Tagen besuchen – so mein Auftrag. Statt wie früher die Augen zuzukneifen, riss ich nun in der Bahn auf. Bei jedem Hinaufrattern spürte ich so etwas wie innere Ruhe. Ich schoss oft aus 60 oder 70 Meter Höhe in die Tiefe und schrie wieder wie ein Kind. Doch eigentümlich – die Ruhe blieb. Erst später begriff ich: In Freizeitparks, in denen ich mich ständig in vermeintliche Lebensgefahr begebe, ohne dass mir etwas passieren kann, wo immer Musik läuft, inmitten dieses Rummels also, kann ich mich fallen lassen.“

Heinrich Holzgreve / Ostkreuz

Zum Nachmachen, hier lang:

www.europapark.de

www.heide-park.de

www.holidaypark.de

www.hansapark.de

www.phantasialand.de

Text in DB-MOBIL-Ausgabe: April 2017
 

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