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Meine extra-extragroße Schlittenfahrt

Rodeln ist Kinderkram – oder? Fotografin Lara Freiburger testete für DB MOBIL fünf heftige Hänge und entdeckte als Erwachsene den Spaß im Schnee aufs Neue

Von:
Lesezeit: 3 Minuten
Lara Freiburger
Blick von der Rodelbahn auf die Weide. Was im Sommer grünt, ist jetzt von dickem Schnee bedeckt

„Schon die erste Piste meines dreitägigen Rodel-Testprogramms, der ‚Hexenritt‘ am Wilden Kaiser, hatte es in sich: zwar nur 3,3 Kilometer lang, dafür umso kurviger. Teilweise vereiste Strecke, dann wieder sulziger Schnee. Mal war ich zu schnell, bremste mit den Stiefeln, sodass mir der Schnee in die Hosenbeine schoss. Dann wieder steckte ich fest, musste mich abstoßen und schwitzte meine Skijacke durch. Ständig bretterten todesmutige Kinder an mir vorbei. Dennoch fühlte es sich an wie ein Déjà-vu, irgendwo in mir klingelte etwas und rief: hallo Kindheit! Unter meinen Freunden gelte ich seither als Expertin für Schlittenfahren. Mit ihnen werde ich in diesem Winter endlich einen Rodelausflug unternehmen – was bei ihnen hoffentlich genau jene wohligen Kindheitserinnerungen wachruft, die mich auf meiner Tour überkamen.“

Lara Freiburger
Der Wilde Kaiser ist ein beliebtes Rodel­ gebiet. Auf insgesamt zwölf Kilometern kann man dem Tal entge­genbrausen.

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