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Wer schafft es schneller rauf (und runter)?

DB MOBIL-Redakteur Uwe Pütz hatte die Fahrradtour mit seinem Sohn über die Alpen lange geplant. Als sie dann endlich losfuhren, kam es anders als erwartet

Von:
Lesezeit: 2 Minuten
Thomas Straub
Auch hoch oben keine Abkühlung: Auf dem Weg durchs Trienter Bergland, von Lon bis Margone, schlägt den beiden Radfahrern die Hitze der aufgeheizten Bergflanke entgegen. Zur Linken im Tal zeigt sich der Toblino-See.

„Einmal mit dem Fahrrad über die Alpen ­– das war ein Traum, den ich unbedingt mit meinem Sohn Vincent teilen wollte. Dabei dachte ich, dass die Rollen klar verteilt sind: Ich, der leidenschaftliche Radfahrer, würde meinem 13-Jährigen als Motivator vorausfahren, so wie auf dem Foto. Doch das ist nur eine Momentaufnahme. Schon auf der ersten Etappe der 500-Kilometer-Tour von Garmisch-Partenkirchen bis zum Gardasee komme ich an meine Grenzen. Es geht über Geröll kilometerlang bergauf Richtung Fernpass. Ich kämpfe und sehe durch den Staub, wie sich ein neongrüner Farbstich immer weiter entfernt: das T-Shirt meines Sohnes. Von oben höre ich den Ruf: ‚Papa, du schaffst das!‘ Ich bin zu erschöpft, um mich darüber zu wundern. Und auch stolz. Vincent hatte die Rollen umgedreht, er fuhr voran, wenn es besonders steil wurde. Es war der Beginn einer wunderbaren Reise mit den ausgelassensten Stunden, die ich mit meinem Sohn verbracht habe.“

Thomas Straub
Oberhalb von Trient fahren Uwe Pütz und sein Sohn Vincent durch das idyllische Bergland rund um Candriai

Zum Nachmachen, hier lang: 
https://www.transalptours.de

Text in DB-MOBIL-Ausgabe: Mai 2015

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