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Heidelberg

Die Stadt am Neckar ist eine Studenten- und Wissenschaftsstadt – und obendrein das perfekte Ziel für alle, die eine Sehnsucht nach romantischen Bauten und Gässchen teilen. Wir sagen ihnen, was Sie in Heidelberg nicht verpassen dürfen

Tobias Schwerdt / Heidelberg Marketing GmbH

Einführung

Sie haben nur zwei Stunden

Ein Wochenende in Heidelberg

Tag 1

Ems, Hase, zahlreiche Kanäle und Seen: Das Wasser prägt Landschaft, Wirtschaft und Städte im Emsland. Schön zu sehen ist das in Papenburg. Rund 42 Kilometer lang ist das Kanalnetz in Deutschlands ältester Fehnkolonie – so hießen die frühen Siedlungen im Moor, die vor allem im 17. und 18. Jahrhundert entlang der Entwässerungskanäle entstanden.

Bei einem Frühstück in einem der Cafés am Hauptkanal können Sie ein weiteres Traditionsgewerbe des Emslands in Augenschein nehmen: Auf Höhe des Rathauses liegt die „Friederike von Papenburg“, der Nachbau einer Brigg, ein zweimastiges Segelschiff. Daneben dümpeln im Kanal Vertreter weiterer Schiffstypen, deren Namen für ungeübte Ohren ulkig klingen, zum Beispiel Spitzmutten, Kuffs und Schmacks. Diese Nachbauten historischer Kähne haben Lehrlinge der Meyer Werft gefertigt. Deren gewaltige, 370 Meter lange Schiffbauhalle sollte man sich, wenn man in Papenburg ist, unbedingt ansehen. Das Highlight im Besucherzentrum des Familienunternehmens ist der Blick auf das Trockendock, in dem Kreuzfahrtschiffe gebaut werden. Made in Papenburg ist zum Beispiel die „Odyssey of the Seas“, die ein verglastes Heck und sogar einen Fallschirmsprung-Simulator an Bord hat und noch 2021 ausgeliefert werden soll.

Sollten Sie nun selbst Lust auf Action haben, verbringen Sie den Nachmittag an einem der vielen Seen in der Umgebung. Sowohl der Dankernsee als auch der Heeder See locken mit Wasserski-Anlagen. Taucher finden im Speichersee in Geeste ein ideales Revier, Kinder begeistert die 25 Meter lange Riesenwasserrutsche am Herzogsee. Entspannter geht es am idyllischen Tunxdorfer Waldsee zu.

Gegen Abend geht Ihnen ein Stern auf: Begeben Sie sich zum Jagdschloss Clemenswerth (Öffnungszeiten beachten) und spazieren Sie über eine von acht Lindenalleen, die strahlenförmig von dem barocken Bauwerk ausgehen. Es entstand zwischen 1737 und 1747 im Auftrag des Kurfürsten Clemens August, Erzbischof von Köln, und schmückt sich mit dem Etikett, die „einzige noch erhaltene Alleesternanlage weltweit“ zu sein. Die geometrische Anlage spiegelt wider, wie sich absolute Herrscher im 18. Jahrhundert selbst sahen: als Mittelpunkt zumindest ihrer eigenen Welt. Das Hauptschloss wird umringt von sieben Pavillons mit Ausstellungen, die den Besucher unter anderem über die Jagd im Barock und die damaligen Porzellan-Trends aufklären.

Tag 2

Sollten Sie im Sommer ins Emsland reisen, können Sie am zweiten Tag Ihres Besuchs ganz legal Obst mopsen – wenn Sie sich zur Mundraub-Radtour im Hasetal entschließen. Der Hase-Ems-Radweg führt vom Emsland bis nach Osnabrück. Besonders schön sind die rund 40 Kilometer zwischen Meppen und Lingen. Für Radler zeigt sich der Nordwesten hier von seiner besten Seite: flach! Nirgends kraftraubende Anstiege, dafür weite Ausblicke. Und: Man kann unterwegs immer wieder an den Obstbäumen anhalten, die den Weg säumen und an denen Leitern lehnen, damit sich die Radfahrer an den Früchten bedienen können. Seien Sie dem Emsland dankbar, während Sie Äpfel, Birnen, Kirschen und Pflaumen naschen.

Bei einem Zwischenstopp im Emsland Moormuseum in Geeste-Groß Hesepe erfährt der Besucher, wie das Moor erst in Handarbeit und später mit riesigen Maschinen für die Landwirtschaft nutzbar gemacht wurde (normalerweise geöffnet von März bis Ende Oktober). Neben „Mammut“, einem dampfbetriebenen Tiefenpflug, dessen Furchenrad vier Meter hoch ist, kommt man sich winzig vor. Die Dauerausstellung erläutert auch anschaulich, warum und wie die zerstörten Moore heute dringend renaturiert werden.

Schnelle Radler (und langsame, die früh aufgebrochen sind) schaffen nach ihrer Ankunft in Lingen, der größten Stadt der Gegend, noch den Perspektivwechsel – vom Blick über weites Land zu dem übers Wasser: Beim Anleger Hanekenfähr in Lingen, nahe dem Hotel am Wasserfall im Süden der Stadt, legen in den Sommermonaten Schiffe zu einstündigen Rundfahrten auf der Ems ab. Wer nach der Radtour noch Reserven hat, kann sich in Lingen auch ein Kanu mieten. Der Abschnitt der Ems, den man den ganzen Tag über auf dem Rad begleitet hat, ist eine beliebte Strecke zum Kanu-Wandern.

Schlendern Sie abends noch ein wenig durch Lingen und werfen Sie einen Blick auf den in den 1960er-Jahren wiederaufgebauten mittelalterlichen Pulverturm und auf das Wahrzeichen der Stadt: ihr bemerkenswert kleines Rathaus aus dem Jahr 1555. Ebenfalls am Marktplatz der Stadt steht das Fachwerkhaus der Alten Posthalterei. Auf ihrer Speisekarte stehen vor allem regionale Leckereien und mehr als 40 verschiedene Biere.

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Fotos:
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Tobias Schwerdt / Heidelberg Marketing GmbH
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Sarah Sergent / Heidelberg Marketing GmbH
Tobias Schwerdt / Heidelberg Marketing GmbH
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