Der Spreewald

„Ein Vergnügen eigener Art ist doch eine Wasserfahrt.“ So dichtete Theodor Fontane. Und wie vergnüglich ist so eine Fahrt erst auf den zauberhaften Fließen der Spree, im Spreewald. Welche Vergnügen der Spreewald noch zu bieten hat, zeigen wir hier

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Bücher und Filme Einstimmung

Bücher

„Wanderungen durch die Mark Brandenburg: In den Spreewald“ (1882) von Theodor Fontane
Seine Wanderreisen führten Theodor Fontane auch in den Spreewald. Mit dem Kahn bereiste er die kleinen Orte, beobachtete dort sehr genau die Menschen, ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen. Dem Netz der Spreekanäle, so stellte er fest, „fehlt nichts von dem Zauber von Venedig“. Wenn das keine Empfehlung ist!

„Spreewaldwölfe“ (2019) von Christiane Dieckerhoff
Im vierten Band der Spreewald-Reihe um die Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner geht es um den Streit zwischen Tierschützer:innen und jenen, die Wölfe im Spreewald nicht dulden wollen. Als ein von Bisswunden entstellter Toter auf einer Wiese bei Lübbenau gefunden wird, eskaliert die Auseinandersetzung.

„Wir pfeifen auf den Gurkenkönig“ (1972) von Christine Nöstlinger
Zugegeben, in diesem fantastischen Kinderklassiker geht es nicht um den Spreewald, aber doch um des Spreewalds liebstes Maskottchen: die Gurke, hier in Gestalt des Gurkenkönigs Kumi-Ori. Der taucht eines Tages bei Familie Hogelmann auf. Der manipulative, lügende und stehlende Fiesling, der von seinem erzürnten Volk völlig zu Recht vertrieben wurde, mischt die Familie gründlich auf. Wohl eines der besten Bücher über die Emanzipation von Kindern und über wackelige Autorität in der Familie.

„Sagen der Lausitz“ (1962, neu aufgelegt 2021) von Erich Schneider (Bearbeitung) und Měrćin Nowak-Njechorński (Illustrationen)
In diesem Klassiker sind einhundert Sagen um Riesen und Zwerge, Wassermann und Mittagsfrau, Drachen und Irrlichter vom Spreewald bis zum Oybin gesammelt. Viele Geschichten ranken sich um geschichtliche Ereignisse, in anderen geht es darum, wie dem einfachen Volk dank „sagenhafter“ Hilfe Gerechtigkeit widerfährt.

Filme und Serien

„Spreewaldkrimi“ (TV-Serie, seit 2006)
Seit 2006 ermitteln die Kommissare Krüger und Fichte rund um Lübbenau in Fällen mit magischen oder mythischen Untertönen. Vor Ort können die Drehorte in geführten Rundgängen besichtigt werden, darunter sind die Kannomühle, das Schloss und der Große Spreewaldhafen in Lübbenau.

„Krabat“ (Kinofilm, 2008)
Der Zauberlehrling Krabat ist eine der bekanntesten Figuren der sorbischen Sagenwelt, der Film von Marco Kreuzpaintner mit David Kross in der Titelrolle basiert auf der Bearbeitung des Stoffs durch den Kinderbuchautor Otfried Preußler aus dem Jahr 1971: Der Müllerlehrling Krabat lässt sich mit bösen Mächten ein, nur Freundschaft und Liebe können ihn am Schluss retten.

„Spreewaldfamilie“ (TV-Serie, 1990)
Die siebenteilige DFF-Serie erzählt die zeitgenössische Geschichte der Familie Lutki, die auf einem abgelegenen Hof im Spreewald lebt. Vier Generationen unter einem Dach, mit Urgroßmutter Anna als traditionsbewusstem Familienoberhaupt und treibender Kraft in (fast) allen Angelegenheiten – auch in jenen, die sie nichts angehen. Mit Helga Göring, Jaecki Schwarz und Horst Krause.

„20 x Brandenburg – Menschen, Orte und Geschichten“ (Dokumentarfilm, 2010)
Vier Drehtage, eine Woche Schnitt, 15 Minuten Film: Das waren die Rahmenbedingungen für 20 kleine Filmprojekte, die Dokumentarfilm- und TV-Teams 2010 unter der Leitung von Regisseur Andreas Dresen realisierten. Dresen montierte die Geschichten aus den Orten zwischen Uckermark und Lausitz zu einem Mosaik, das von den Veränderungen im Land seit 1989 erzählt. Die Spreewald-Episoden sind „Wiederbegegnung“ von Hans-Dieter Grabe, der 1945, damals achtjährig, von Dresden nach Cottbus umziehen musste, sowie „Die Spreewaldgräfin“ von Jens Becker über eine moderne Adelsfamilie, der 1991 ihr Schloss rückübereignet wurde.

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