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Der Thüringer Wald

„Wo finden Sie auf einem so engen Fleck noch so viel Gutes?", fragte Goethe nach einem Besuch. Wir verraten Ihnen, was es im Thüringer Wald an "Gutem" zu entdecken gibt

Thomas Eisenhuth / imago images

Einführung

Sie haben nur zwei Stunden

Ein Wochenende im Thüringer Wald

Tag 1

Eisenach im Norden des Thüringer Walds ist Ihr Ausgangspunkt. Starten Sie früh am Morgen zu Fuß oder mit dem Bus vom Hauptbahnhof hinauf zur Wartburg. Oder haben Sie Lust auf Luxus? Auf der Wartburg selbst gibt es ein wundervolles Hotel. Wer sich eine Nacht dort gönnt, schläft inmitten eines UNESCO-Weltkulturerbes. Hier übersetzte Martin Luther 1521 das Neue Testament ins Deutsche, seine karge Wohn- und Arbeitsstube ist zu besichtigen. Der sagenhafte Wandfleck, der entstanden sein soll, als Luther sein Tintenfass nach dem Teufel warf, ist nicht mehr zu sehen: Viele Jahre wurde er immer wieder nachgefärbt, nun ist er nach einem halben Jahrtausend eben doch verschwunden. Dafür kann man im Museumsshop einen Magneten in Tintenklecksform kaufen – Luthergedenken für jeden Tag.

Gegen Mittag geht es hinunter in die Altstadt, vorbei an Nikolaikirche und Karlsplatz, an Bach- und Lutherhaus, auf eine schnelle Thüringer Bratwurst mit Brot. Damit sind Sie gestärkt für den Nachmittagsausflug in die Drachenschlucht. In den Thüringer Wald fährt man schließlich zum Wandern! Planen Sie mindestens drei Stunden ein und tragen Sie feste Schuhe. Die Felsschlucht verengt sich auf einigen Abschnitten bis auf 70 Zentimeter Breite, meterhoch ragen die moosigen Felswände empor. Nach etwa der Hälfte der Strecke wird es wieder lichter, über den Höhenrücken erreichen Sie den Kleinen Drachenstein mit einem Aussichtspunkt zur Wartburg; zurück geht es durch die Landgrafenschlucht.

Nach so viel Aktivität soll der Abend etwas ruhiger verlaufen? Fahren Sie weiter ins rund 30 Kilometer entfernte Bad Liebenstein, Thüringens ältestes Heilbad. Hier erwartet Sie im Kurhaus das „BaLi Spa und Schwimmbad“ – Balsam für die müden Beine.

Tag 2

Am Morgen geht es weiter hinauf auf den Rennsteig, den berühmten Kammweg des Thüringer Waldes. Der erste Halt ist Brotterode-Trusetal. Die ehemalige Bergbaugemeinde ist heute ganz auf Besucher eingestellt: Es gibt einen künstlich angelegten Wasserfall, einen Funpark mit Sommerrodelbahn und Hochseilgarten sowie am Ortsrand von Trusetal das Besucherbergwerg Hühn. Hier wurden noch bis 1990 in bis zu 500 Metern Tiefe lagernden Industrierohstoffe wie Schwer- und Flussspat abgebaut. Heute sind die unterirdischen Anlagen und das technische Gerät des Bergwerks auf etwa einstündigen Führungen zu besichtigen. Teile der Strecke werden in der Grubenbahn absolviert, dem „Hühn-Express“.

Nun aber zurück ans Licht! Bei sommerlicher Hitze und Lust auf eine Abkühlung lohnt sich ein Abstecher zum Bergsee Ebertswiese in Floh-Seligenthal. Hier lief beim Gesteinsabbau eine ehemalige Grube voll Wasser, so entstand ein auf drei Seiten von bis zu 30 Meter hohen Felsen umgebener See mit einer Fläche von etwa 3000 Quadratmetern. Aber Vorsicht – wie es sich für einen Bergsee gehört, ist das Wasser sehr kalt!

Weiter geht’s – mit oder ohne Badestopp – in die zauberhafte Fachwerkstadt Schmalkalden. Rund um den Altmarkt stehen Bauten aus dem 15. bis 18. Jahrhundert mit gotischen Treppengiebeln und den typischen steilen Dächern. Bekannt sind vor allem die Stadtkirche St. Georg und das Lutherhaus. Man könnte stundenlang durch die Stadt flanieren, es lohnt aber auch die 30 Kilometer weite Fahrt quer durch den Wald nach Oberhof, das Zentrum des Wintersports im Thüringer Wald mit seinen attraktiven Pisten, Loipen und Rodelbahnen. Und im Sommer? Besuchen Sie die Skisport-Halle Oberhof – hier herrschen das ganze Jahr über minus drei Grad Celsius und es liegt feinster Schnee, so dass auf einer Gesamtlauflänge von fast 1800 Metern und einer Höhendifferenz von 13,75 Meter Langlauftraining möglich ist. Sogar Biathlon als Breitensport ist im Angebot, mit echten Gewehren oder mit Lasern. Verrückt? Vielleicht. Ungewöhnlich? Ganz bestimmt!

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Fotos:
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