Hamburg

Klar, Hamburg ist keine Unbekannte als Reiseziel. Trotzdem gibt es in der Hansestadt abseits der Touristen-­Hotspots noch jede Menge „Hidden Gems“ zu entdecken, die nicht in klassischen Reiseführern aufgelistet sind. Wir zeigen Ihnen, welche das sind.

Einführung

Sie haben nur zwei Stunden

Wer nur kurz in Hamburg ist und das vielleicht zum ersten Mal, will zumeist mit möglichst vielen großen Hamburg-Bildern im Kopf nach Hause kommen. Dafür bietet sich die Altstadt Hamburgs an. Weil sie eine überschaubare Größe hat, ist ein Besuch auch in zwei Stunden machbar.

Startpunkt ist der Hauptbahnhof, der nach Paris-Nord meistfrequentierte Bahnhof Europas, am östlichen Ende der Altstadt. Hier führt die Mönckebergstraße, die Haupteinkaufsstraße, direkt zum Rathausmarkt mit dem imposanten Hamburger Rathaus, das älter aussieht, als es ist: Es wurde von 1886 bis 1897 im Stil der Neorenaissance errichtet. Kleines Quiz: Über den Giebeln der großen Fenster auf der Rathausmarktseite sind die Stadtwappen weiterer Hansestädte angebracht. Erkennen Sie sie alle? Wenn Sie das Bremer Stadtwappen entdecken, wissen Sie übrigens, wo der Bürgermeister sein Amtszimmer hat – aber erklären kann diesen Zusammenhang niemand. Mit dem aktuellen Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher, einem gebürtigen Bremer, hat dies nichts zu tun.

Im Innenhof des Rathauses können Sie im Restaurant „Pfeffersack“ – ja, es heißt wirklich so – wie ein echtes Mitglied der Bürgerschaft speisen. Oder Sie steigen jetzt vom Rathausmarkt die Treppen zur U-Bahn-Linie 3 (ab Anfang 2022 auch barrierefrei) hinab und fahren wenige Stationen in Richtung Landungsbrücken. Hier gibt es das Elbe- und Hafenpanorama, samt Fischbrötchenbuden. Und wenn es Wetter und Zeit zulassen, gehen Sie auf ein Getränk hoch zur Dachterrasse des Lokals „Blockbräu“, von wo man einen großartigen Blick über den Hafen bis zur Elbphilharmonie hat.

Apropos Elbphilharmonie: Direkt zu den Füßen vom „Blockbräu“ fahren die Hafenfähren der Linie 72 (zu den günstigen Bus- und U-Bahn-Tarifen) den kurzen Weg über die Elbe zum „Elphi“ genannten Konzerthaus. Der schnellste Weg in das imposante Gebäude führt über die Rolltreppe zur Aussichtsplattform auf 37 Meter Höhe, der sogenannten Plaza zwischen dem ehemaligen Kaispeicher und der modernen Glasfassade. Kostenlose Tickets für den Eintritt gibt es in begrenztem Umfang direkt am Infopunkt im Eingangsbereich oder online mit der Möglichkeit, vorab ein Zeitfenster zu reservieren – dann allerdings gegen eine Gebühr von zwei Euro. Von hier hat man einen tollen Rundblick auf Hafen, Norderelbe, HafenCity und Innenstadt.

Zu Fuß geht es zurück zur U3-Station Baumwall. Auf dem Weg dorthin liegt rechter Hand die Speicherstadt mit ihren historischen Lagerhäusern aus Backstein und dem vielleicht schönsten Fotomotiv am Kehrwiederfleet: dem Straßenzug zwischen den langen Hausreihen. Mit der U3 geht es wieder zum Rathausmarkt, wo in den umliegenden Cafés noch ein Kaffee oder Tee to go besorgt werden kann. Dann zu Fuß zurück Richtung Hauptbahnhof, vorbei an der Binnenalster mit ihren Fährbooten, vorbei an der Hamburger Kunsthalle und schließlich auch vorbei an der Außenalster mit dem Hotel Atlantic, dem Wohnsitz des Musikers Udo Lindenberg. Wer mehr Zeit hat, sollte sich an der Außenalster auf eine Bank setzen und entspannen oder im Café der Segelschule Käpt’n Prüsse noch ein Getränk auf der Terrasse mit Blick auf die Außenalster bestellen.

Ein Wochenende in Hamburg

Die besten Selfie-Spots

Nicht verpassen!

Bücher und Filme zur Einstimmung

Instagram-Kanäle

Souvenirs, mit denen Sie gut ankommen

Veranstaltungen und beste Reisezeit

Reiseauskunft

Hamburg Hbf

FOTOS

Rathaus: Getty Images/bluejayphoto
Planten Un Blomen: Adobe Stock / Annette Hanl
Speicherstadt: Adobe Stock / Daniel Fröhlich
Boberger Dünen: Imago Images / Westend61
Landungsbrücken: Adobe Stock / powell83
Park Fiction: Adobe Stock / Markus
Franzbrötchen: Getty Images / urbazon
Dockville Festival: Lennard-Schmitt

Schreiben Sie uns!

Sie haben einen Tipp, was man an dem vorgestellten Ort oder in der Region unternehmen kann? Stimmt etwas nicht, von dem, was wir berichten? Oder Sie möchten gerne Ihre Geschichte mit uns teilen? Die DB MOBIL Redaktion freut sich über Ihre Nachricht.