Das Münsterland

Westfälische Gemütlichkeit trifft auf trubeliges Uni-Leben: Die Region rund um Münster zeigt, dass sich Gegensätze anziehen und gut ergänzen – mit Wohlfühlorten voller gut gehüteter Geheimnisse, von denen wir ein paar lüften

Foto: Getty Images/iStockphoto

Einführung

Sie haben nur zwei Stunden

Dann starten Sie Ihre Stadttour mit dem Bogen vom historischen Rathaus, wo der Westfälische Frieden 1648 geschlossen wurde, über den Prinzipalmarkt und die Lambertikirche bis zum St.-Paulus-Dom mit seiner astronomischen Uhr. So lassen sich bereits in wenigen Minuten einige der größten architektonischen Attraktionen Münsters zu Fuß ablaufen. Einen Kaffee trinkt man im „Fyal“, einem kleinen Kellercafé im Geisbergweg. Es ist ein Überbleibsel der Skulptur Projekte 2007, und sein Name ist ein Akronym für den Satz „Fuck you art lovers“.

Weiter geht es an der Überwasserkirche und den Unigebäuden entlang ins studentische Münster. Die großen Buchstaben „GEHORCHE KEINEM“ (vom Bonner Künstler Babak Saed) am renovierten Gebäude der Universitäts- und Landesbibliothek haben in Münster für ordentlich Wirbel gesorgt. In der Brauerei „Pinkus Müller“ gibt es zum Mittag ein regionales Bier und deftige Speisen. Besonders schön: Hier sitzen Münsteraner:innen und Tourist:innen Tisch an Tisch. Das spektakulärste Gebäude des 21. Jahrhunderts in Münster ist die in klaren Sandsteinformen gehaltene Diözesanbibliothek. Sie vermittelt eine Idee davon, wie Münster sein historisches architektonisches Erbe in die Neuzeit retten könnte.

Noch ein kurzer Abstecher zum Antiquariat Solder, bekannt aus der ZDF-Serie „Wilsberg“ als „Antiquariat Wilsberg“, und dann zum Kiepenkerl-Denkmal für die einst umherziehenden Händler:innen im Münsterland, dem symbolischen Verbindungsglied zwischen Stadt und Land. Und weil es schnell gehen muss, fahren Sie mit dem Taxi (20 Minuten) oder mit dem Leihfahrrad (40 Minuten) noch kurz nach Havixbeck zu der nur 14 Kilometer entfernten Burg Hülshoff, dem Geburtsort der Poetin Annette von Droste-Hülshoff. Hier kann man in der angeschlossenen Gastronomie einen original Hülshoff-Picknickkorb vorbestellen, unter anderem mit Lachs auf Reibekuchen, Sekt und verschiedenen Sandwiches.

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FOTOS:

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Burg Hülshoff und Dom: Sina Ettmer/stock.adobe.com
Aasee: Getty Images/Horst Gerlach
Kuhviertel und Promenade: imago/Rüdiger Wölk
Zwillbrocker Venn: Gerhard-stock.adobe.com
Kreativkai: Henrik Dolle/stock.adobe.com
Wildpferd: Christopher Clem Franken/stock.adobe.com

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