Bremen

Dem Märchen nach kamen die Bremer Stadtmusikanten nie in der Hansestadt an. Stattdessen trafen sie auf ihrem Weg auf Räuber, die sie mit ihrem Geschrei vertrieben. Schade für die vier – denn Bremen hat viel zu bieten. Wir sagen Ihnen, was.

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Einführung

Sie haben nur zwei Stunden

Sie haben nur wenig Zeit? Dann gehen Sie schnell los, am besten zu Fuß. Einfach vom Hauptbahnhof aus die Bahnhofstraße Richtung Herdentorsteinweg hinunterlaufen. Zugegeben: Die Hochstraße, unter der Sie zunächst durchmüssen, nachdem Sie den Bahnhofsplatz überquert haben, ist kein besonders schöner Anblick. Aber schon bald wird der Weg angenehmer. Und wenn Sie den Stadtgraben überqueren, sehen Sie in den Wallanlagen eine alte Windmühle. Gemahlen wird dort schon lange kein Mehl mehr, dafür aber Kaffee – das Gebäude wird heute als Restaurant und Café genutzt. Wenn Sie der Straße weiter folgen, kommen Sie kurz darauf an einem Schweinehirten und seinen Schweinen vorbei. Die Bronzestatuen stehen seit knapp vierzig Jahren am Anfang der Einkaufsmeile Sögestraße, werden gerne fotografiert oder von Kindern in Beschlag genommen. Außerdem sind sie ein praktischer Treffpunkt für Gruppen, die sich die Stadt ansehen möchten.

Hier bei den Schweinen sind Sie auch schon in der Innenstadt angekommen, können sich den Marktplatz, das Rathaus mit Bremens Wahrzeichen, dem von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Roland (man achte auf seine spitzen Knie, deren Abstand zueinander genau eine Elle beträgt – eine alte Längeneinheit von 55,37 Zentimetern), und den St.-Petri-Dom anschauen. Und natürlich die Bremer Stadtmusikanten besuchen, eine Bronzestatue von Gerhard Marcks an der Westseite des Rathauses. Warum die Beine des Esels so glattpoliert sind, werden Sie schnell merken: Angeblich soll es Glück bringen, beide Beine zu umfassen, und so bildet sich häufig eine kleine Schlange von Streichelwilligen, die sich manchmal sogar etwas vom Esel wünschen. Wer die berühmten Stadtmusikanten nicht nur sehen, sondern auch maunzen, bellen, krähen und rufen hören möchte, kann ein Stück weiter vor der Bremischen Bürgerschaft eine Münze in das Bremer Loch werfen. Das Geld kommt der Wilhelm-Kaisen-Bürgerhilfe zugute, die Projekte für Menschen in der Stadt unterstützt.

Sie möchten doch noch ein bisschen länger in Bremen bleiben? Dann können Sie sich bei einem französischen Kaffee und einigen Kugeln Eis (es gibt Sorten wie Mozartkugel, Kinder Bueno oder After Eight) im Café Classico am Marktplatz ausruhen. Und dann in die Böttcherstraße spazieren und sich das Spiel der Meißener Porzellanglocken anhören, die hier zwischen April und Dezember stündlich (nicht bei Frost) Volks- und Seemannslieder spielen.

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