Hamburg

Klar, Hamburg ist keine Unbekannte als Reiseziel. Trotzdem gibt es in der Hansestadt abseits der Touristen-­Hotspots noch jede Menge „Hidden Gems“ zu entdecken, die nicht in klassischen Reiseführern aufgelistet sind. Wir zeigen Ihnen, welche das sind.

Einführung

Sie haben nur zwei Stunden

Ein Wochenende in Hamburg

Die besten Selfie-Spots

Nicht verpassen!

Bücher und Filme zur Einstimmung

Bücher

„So was von da“ von Tino Hanekamp.
Ein Pop-Roman über die letzte Nacht eines Klubs auf der Reeperbahn und die teils tiefgründigen Selbstbetrachtungen seines Besitzers Oskar Wrobel, der es mit allen möglichen Figuren des Hamburger Nachtlebens aufnehmen muss.

„Fleisch ist mein Gemüse“ von Heinz Strunk. Das ist die amüsante Geschichte über den Antihelden und Strunks Alter Ego Heinz, der sich in seiner von Pickeln und ausbleibender Romantik geprägten Jugendzeit als Mitglied einer Provinz-Tanzkapelle durchschlägt.

„Die Palette“ von Hubert Fichte. Der Roman spielt unter anderem in der gleichnamigen Kneipe an der ABC-Straße, die einst der Beat-Generation eine Heimat bot. Das Buch erzeugte bei seinem Erscheinen 1968 einen Skandal ob der deftigen Sprache. Danach wurde es, vielleicht gerade deshalb, ein großer Erfolg.


Filme

„Absolute Giganten“.
Dieser Film über eine letzte Nacht dreier Freunde in Hamburg vom Regisseur Sebastian Schipper (u. a. „Victoria“) ist vielleicht DIE Blaupause für die Hamburg-Sehnsucht der letzten zwei Generationen von jungen Zugezogenen. Wenn die geprügelten Charaktere, gespielt von Frank Giering, Antoine Monot, Jr. und Florian Lukas, sich in ihrem orangefarbenen Ford Granada auf den Weg ins Hamburger Nachtleben machen, um einen letzten großen Moment der Freundschaft zu zelebrieren, zieht man sich selbst noch in Garmisch-Partenkirchen sofort die Schuhe an und will los gen Norden.

„Manche hatten Krokodile“. Der Dokumentarfilm von 2016 ist so etwas wie eine Liebeserklärung an St. Pauli und die zum Teil geschundenen, aber immer liebenswerten Charaktere, die dieser besondere, deutschlandweit bekannte Stadtteil hervorbringt. Es geht um Tänzer:innen, Stripper:innen, Bardamen – alles mögliche Volk aus dem Hamburger Nachtleben, das auf der Suche nach einem freieren Leben schon vor Jahrzehnten hier gestrandet ist. Diese Originale erzählen die wahren Geschichten des Alltags aus den vermeintlich goldenen Zeiten St. Paulis.

„Soul Kitchen“. Die Komödie um den Hamburger Frikadellenrestaurantbesitzer Zinos, der aufgrund von Beziehungsproblemen die Leitung seines Restaurants seinem gerade aus dem Knast entlassenen Bruder Illias (Moritz Bleibtreu) anvertraut, ist eine Hommage an das Hamburg der Jugend von Regisseur Fatih Akin und einer der letzten großen Auftritte von Schauspielerin Monica Bleibtreu. Akin hat das Werk mal einen „modernen Heimatfilm“ genannt. Die Erlöse wurden unter anderem dafür verwendet, das Hamburger Gängeviertel vor dem Abriss zu schützen.

Podcasts

„Feel Hamburg“ (NDR 90,3) ist ein Podcast, der Persönlichkeiten der Hansestadt einlädt und sich dann mit der Frage beschäftigt, wie sie die Stadt erleben. Denn alle Gästinnen und Gäste, von Sylvie Meis über Charly Hübner bis zu Dora Heldt, haben, so unterschiedlich sie auch sind, einen gemeinsamen Nenner: Hamburg.

„Durch die Gegend“ ist ein Interview-Podcast des Radiomoderators Christian Möller. Darin befragt er bekannte Persönlichkeiten bei einem Spaziergang durch ihren Kiez über ihr Leben. Unter den vielen Folgen befinden sich inzwischen auch einige Hamburger wie Jan Delay, Linda Zervakis, Albrecht Schrader oder Heinz Strunk, denen man auf ihren Stadtspaziergängen akustisch folgen kann.

Im DB MOBIL Podcast „Unterwegs mit …“ spricht Comedian Moritz Neumeier auf  der Fahrt über die Elbe mit Host Michel Abdollahi über Einhorn-Donuts, die Unterschiede zwischen staatlichen und freien, demokratischen Schulen, das Geheimnis einer glücklichen Ehe und Urlaub trotz Kindern – als dreifacher Vater weiß Neumeier, wovon er spricht. Es ist ein entspanntes Gespräch zwischen alten Freunden – denn die beiden Nordlichter kennen sich schon lange – über Kindererziehung und Rechtschreibung, S-Bahn-Fahren und Ökostrom, Schutzengel und Pragmatismus.


Musik

Der Song „Kräne“ von Gisbert zu Knyphausen stimmt wunderbar ein auf einen Besuch am Elbstrand mit Blick auf die Hafenkräne. Noch schöner: den Song per Smartphone und Kopfhörer wirklich im Sand am Elbstrand sitzend bei Sonnenuntergang hören. Versprochen: Dieser Moment und die Worte „die gewaltigen Tiere / mit metallenen Krallen / mit Neonlicht-Augen / und die Container, die fallen“ bleiben unvergesslich.

„Landungsbrücken raus“ von Kettcar ist ein Lied über das Ankommen in der großen Stadt an der Elbe, über die damit verbundenen Träume und über ein Ende dort.

Der Song „Nach Bahrenfeld im Bus“ von Tocotronic hat so wenig Text, dass man kaum behaupten kann, es gehe darin um Hamburg, gäbe es da nicht diesen Titel. Doch jede:r, die oder der mal angesäuselt und emotional angeschlagen per Bus in die Vorstadt fahren musste, wird ein Gefühl für diesen Song haben. Und wenn nicht: Bitte sehr, so kann es sich nach einer Nacht in Hamburg anfühlen.

„Wohlwill“ von Friska Viljor ist ein Lied über die Wohlwillstraße auf St. Pauli, in der die zwei schwedischen Musiker noch vor ihrem mittelschweren Durchbruch Freundinnen und Freunde fanden, die ihnen in einer schweren Lebensphase wieder auf die Beine halfen und erste Konzerte in Deutschland organisierten. Dieser Gute-Laune-Song ist eine Ode auf all die guten Leute, die man in Hamburg treffen kann.

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FOTOS

Rathaus: Getty Images/bluejayphoto
Planten Un Blomen: Adobe Stock / Annette Hanl
Speicherstadt: Adobe Stock / Daniel Fröhlich
Boberger Dünen: Imago Images / Westend61
Landungsbrücken: Adobe Stock / powell83
Park Fiction: Adobe Stock / Markus
Franzbrötchen: Getty Images / urbazon
Dockville Festival: Lennard-Schmitt

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