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Das Allgäu

Ob bei einem Zwetschgendatschi, auf Tour durch die Berge oder beim Bummel durch eine der Altstädte – das Allgäu lässt sich auf verschiedene Arten genießen. Was Sie bei einem Besuch nicht verpassen sollten

plainpicture / Ralf Mohr

Einführung

Sie haben nur zwei Stunden

Ein Wochenende im Allgäu

Tag 1

An zwei Tagen durch Ober- und Unterallgäu, Ost- und Westallgäu? Na klar, das geht: Sie starten in Memmingen, dem Herzen Bayerisch-Schwabens im Unterallgäu. In der übersichtlichen Altstadt liegen die Sehenswürdigkeiten nah beieinander, das Ensemble wird hübsch von der Stadtmauer umschlossen: die Stadttore, die Frauenkirche und St. Martin. Zu dieser gehört der Martinsturm, der mit 65 Meter Höhe eine großartige Aussicht über das Mosaik der roten Ziegeldächer bietet – und bei guter Fernsicht sogar bis in die Allgäuer Alpen. Folgen Sie dem Stadtbach, an dessen Ufer sich die Cafés aneinanderreihen. Ein zweites oder drittes Frühstück mit Memminger Zuckerbrot, dem süßen Hefegebäck mit Hagelzucker, hat noch niemandem geschadet.

Gegen Mittag geht es weiter nach Bad Wörishofen, Wirkungsstätte des Priesters und „Wasserdoktors“ Sebastian Kneipp: Heute stehen im Stadtgebiet 24 Wassertret- und Armbadebecken sowie fünf Trinkbrunnen zur freien Verfügung. Wer auf kalte Güsse lieber verzichtet, entspannt an der Gradieranlage, einem Freiluftinhalatorium. Dort verdampft die Sole beim Rieseln über Schlehdornholz. Die mit Salzwassertröpfchen angereicherte Luft nahe der Gradierung ist staubarm und reizmildernd – eine äußerst erholsame Pause. Zum späten Mittag (wir erinnern uns: Zuckerbrot!) kehren Sie  zum Maultaschen-Essen ein. Die mit Fleisch oder Gemüse gefüllten Teigtaschen werden in Brühe gegart und angerichtet.

Am Nachmittag geht es weiter ins Ostallgäu. Vorbei an Kaufbeuren und Marktoberdorf, quer durch die reinste Märchenlandschaft, ist Füssen das Ziel der Tagesetappe. Für eine Besichtigung der Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau ist die Zeit zu knapp, aber der Besuch der romantischen Altstadt ist mehr als nur ein Ersatz: Starten Sie am Hohen Schloss, durchqueren Sie den Hof mit den illusionistischen Fassadenmalereien und rätseln Sie: Ist das nun ein Fenster-Erker oder doch eine pure optische Täuschung? Eine Besteigung des Uhrturms (doch, doch) sorgt für den nötigen Überblick. Von dort nehmen Sie den Weg bergab und spazieren wachen Sinnes durch die spätgotische und barocke Altstadt.

Der erlebnisreiche Tag neigt sich dem Ende zu. Wie wäre es jetzt mit einem Dinner mit Aussicht? Begeben Sie sich dazu ans Ufer des Forggensees: Die Gastronomie des dort gelegenen Festspielhauses Neuschwanstein bietet neben exzellenten Speisen und Getränken dann doch noch einen Blick auf das Zuckerbäckerschloss von Ludwig II., dem „Märchenkönig“.

Tag 2

Starten Sie möglichst früh in Richtung Oberallgäu. Die erste Station ist Sonthofen, wo Sie sich mit einer Brotzeit versorgen, denn heute wandern Sie wildromantisch in der Starzlachklamm. Sie starten am besten vom Wanderparkplatz im Sonthofener Ortsteil Winkel auf den durch Handläufe und Geländer gut erschlossenen Wanderweg. Feucht und rutschig ist er dennoch, und schwindelfrei sollte man wegen der freitragenden Brücken auch sein. Atemberaubende Ausblicke auf Strudel, schäumende Kehren und Wassermühlen lohnen jedoch alle Mühen! Nach etwa zwei Stunden sind Sie zurück am Parkplatz, schnaufen kurz durch – und machen sich auf den Weg nach Immenstadt im Allgäu.

 

Nach einem Mittagsimbiss in der Altstadt nehmen Sie nun die Mittagbahn auf den Mittagberg (kein Scherz, der heißt wirklich so), den 1.451 Meter hohen Gipfel der Nagelfluhkette. Hier haben Sie eine tolle Sicht auf die Nachbarberge und den Großen Alpsee.

Die letzte Etappe führt Sie ins Westallgäu, ins schwäbische Wangen im Allgäu. Das denkmalgeschützte Ensemble der Altstadt wurde sorgfältig restauriert. Bunte Barockfassaden und gotische Staffelgiebel bestimmen das pittoreske Straßenbild. Dazu gehören auch die insgesamt 25 Brunnen, von denen einige als lustig-ironische Figurenbrunnen belebte Plätze zieren, etwa der Amtsschimmel-Brunnen, passend platziert auf dem Vorplatz des Landratsamtes. Am Abend kehren Sie im Fidelisbäck in der Paradiesstraße ein. Hier befinden sich Stammhaus und Gastwirtschaft einer Traditionsbäckerei, die mehrere Filialen in der Region betreibt. Gönnen Sie sich nun einen fein knusprigen Leberkäs, einen echten Allgäuer Wurst- oder Käsesalat oder eine belegte Seele. Schon viele Gäste sind im freundlichen Biergarten oder der zünftigen Gaststube deutlich länger geblieben, als sie geplant hatten. Vielleicht geht es Ihnen auch so? Macht nichts. „In Wangen bleibt man hangen“, so reimt die Stadt selbstbewusst – und selten hat das Dableiben so viel Spaß gemacht.

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Kempten

Fotos:
imago images / Westend61
Stadt Memmingen
Susanne Baade / Allgäu GmbH
Thomas Pirtschke / Allgäu GmbH
Marc Oeder / Allgäu GmbH
imago images / MiS
Marc Oeder / Allgäu GmbH
Wolfgang Fallier / Allgäu GmbH

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