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Wrap

An dieser Stelle schreiben wechselnde Autoren über Reiseproviant

Von:
Lesezeit: 3 Minuten
Wrap
Freeskyline/shutterstock

Vorab: Das deutsche Brötchen (die Semmel, die Schrippe, das Weckerl, schönen Gruß an die Nachbarrubrik „Deutschvokabel“) ist prima, außen kross, innen weich, und das ist auch gut so. Nur eignet es sich als Material für ein Sandwich nur bedingt. Ob Fisch, Frikadelle oder Mozzarella, man weiß um die Fluchtgefahr des Belags. Vorn beißt man hinein, hinten geht der Inhalt stiften. Weiches Toastbrot ist eine Alternative, hat als Reisemahlzeit aber den Haken, dass es mit der Zeit durchweicht. Dies als Einordnung, da manche Traditionalisten den Siegeszug des Wraps – wieder mal ein Trend aus den USA – abfällig kommentieren. Beim Wrap handelt es sich um ein dünnes Fladenbrot, mit Köstlichkeiten belegt und zur Rolle gewickelt („wrap“ = wickeln). Die Zutaten müssen zerkleinert sein und dabei ihre typische Textur behalten, knackige Salatschnipsel und saftige Hühnchenstücke zum Beispiel, alles vermählt mit einer nicht zu dünnen Soße (Tropfgefahr!). Noch vor einigen Jahren versprühte der Verzehr eines Wraps eine gewisse Weltläufigkeit. Diese Phase kann als überwunden gelten. Der Wrap hat sich als Snackvariante etabliert. Traditionalisten sei an die Hand gegeben: Als Träger für Marmelade bleibt der Wrap dem Brötchen unterlegen. 

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