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Studentenfutter

An dieser Stelle schreiben wechselnde Autoren über Reiseproviant

Von:
Lesezeit: 3 Minuten
Studentenfutter
Hong Vo/Shutterstock

Auf den ersten Blick ein prima Reise­snack. Lässt sich gut mitnehmen, portionsweise knabbern, enthält Omega-3-Fettsäuren, Eiweiß, Magnesium und Vitamin B. Studentenfutter ist die Zwischenmahlzeit der Wahl, wenn man sich dem Knusperbedürfnis ergibt und zugleich fetttriefenden Kartoffelchips widersteht. Ein Imbiss der Bewussten – ob an einer Hochschule eingeschrieben oder nicht.

Wäre da nicht eine zwiespältige Kernzutat: die Rosine. Sie macht ein Drittel der Mischung aus und dient als Süß- und Schmiermittel der übrigen zwei Drittel. Ließe man die Schrumpel­trauben weg, spräche man von Nusskernmischung. Was sich so hart kauen und schlucken wie aussprechen lässt. Die Rosine nimmt den im Mund zersplitternden Hasel-, Macadamia-, Erd- und Walnüssen sowie Mandeln die Spitzen. Andererseits lässt die Rosine die Finger nach kurzer Zeit verkleben. Sie neigt zur Klumpenbildung. Das macht es zunehmend schwierig, mit jedem Griff in die Tüte eine ausgewogene Kern-Frucht-Mischung in die Hand zu bekommen. Langjährige Studentenfutterer füllen daher den Inhalt vor Fahrtantritt um in eine wiederverwendbare Box. Studentenfutter ist also auf den zweiten Blick: eine Wissenschaft für sich.

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