Salzbrezeln

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Salzbrezeln
Herbert Kehrer / imageBROKER

Ein Reisesnack erfüllt im besten Fall zwei Funktionen: Er besänftigt den kleinen Hunger, und er vertreibt die Zeit. Zwei Häkchen fürs Knabbergebäck, das zudem lang haltbar ist und gut zu transportieren. Die Ausprägungen sind viel­fältig, doch schält sich schon für die jüngsten Knabberer schnell ihre bevorzugte Variante heraus, wie Eltern bestätigen werden. Ab der ersten Zahnung spielt dieser Snack seine Stärken aus: Ein knusperndes Kleinkind ist beschäftigt und hungert nicht. Eltern durchforsten das Angebot nach salzarmen Varianten und finden Eulen, Dinos und anderes Getier. Snackfreunde tun diese Ausprägungen zu Recht als Kinderkrams ab. Was die Form angeht, so landet man unweigerlich bei der finalen Frage: Salzstange oder Salzbrezel? Auch auf die Gefahr, dass wir uns eine Menge Feinde machen: DB MOBIL positioniert sich kontra Stange. Für die Kneipe okay, doch im Zug bröselt sie zu sehr. Die Brezel ist einfach verkehrsmittelangemessen. Sie lässt sich am Stück auf die Zunge legen, das Salz schmilzt allmählich, der erste Biss kracht prächtig. Wer geschickt abbeißt, kann aus den Brezeln sogar Buchstaben erstellen. Ein D zum Beispiel, und ein B.

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