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Lebkuchen

An dieser Stelle schreiben wechselnde Autoren über Reiseproviant

Von:
Lesezeit: 3 Minuten
Lebkuchen
Jens Koch, panthermedia/imago

Was nur für eine begrenzte Zeit zu haben ist, entfaltet einen besonderen Reiz. Gerade gut zu beobachten am Lebkuchen. Er ließe sich zwar ganzjährig backen, denn er besteht hauptsächlich aus Zucker oder Honig, Fett, Nüssen und Mehl. Doch Gewürze wie Zimt, Kardamom, Piment und Nelken hauchen dem Gebäck den Geschmack der Weihnacht ein. Während das Lebkuchenhaus sich eher weniger für unterwegs eignet, machen sich andere Variationen bestens im Reisegepäck. Elisenlebkuchen beispielsweise, die auf einer Oblate sitzen und sozusagen ihren eigenen Teller mitbringen. Mit einem optionalen Schokoladenüberzug bleibt das Gebäck saftig, sollte aber von der Hand in den Mund wandern, bevor die Hülle schmelzen kann. 

Vorsicht ist bei Zuckerguss geboten (Klebefingeralarm) und wenn sich im Innern eine Füllung verbirgt (es droht Gelee am Kinn). Den einst besorgniserregend hohen Acrylamidwert (es könnte Krebs drohen) konnten die meisten Hersteller senken. Was bleibt, ist ein hoher Fettanteil. Vielleicht also doch ganz gut, dass Lebkuchenzeit nur einige Wochen im Jahr ist.  

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