Börek

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mauritius images/Fabrizio Troiani/Alamy

In dieser Kolumne geht es um alles, was Menschen an Ess- und Trinkbarem mit auf Reisen nehmen. Von Kleinteiligem (Bonbons) bis hin zu dem, was man schon als Mahlzeit bezeichnen würde (Nasigoreng). Börek hat nun die Eigenschaft, dass es in diesem Spektrum schwer zu verorten ist. Das türkische Wort lässt sich auf fast alles anwenden, was aus einem knusprigen Teig und einer Füllung besteht. Form, Inhalt, Größe – alles verhandelbar. Eine Freundin, deren Eltern aus der Türkei kommen, erzählte mir kürzlich, „alle türkischen Frauen“, natürlich auch ihre Mutter, könnten Börek backen, auf ihre jeweils eigene Weise. (Nur ihr selbst gelinge das nie, was ich ihr aber nicht so recht abnehme.)

Mein türkischer Bäcker auf dem Wochenmarkt bietet große, saftige Schnecken feil, auf Wunsch wärmt er sie im Ofen auf. Verbreiteter sind aber die Rollen (siehe Bild), die sich bestens eignen, um unterwegs verzehrt zu werden, ob im Zug oder beim Herumschlendern. Oft stehen drei Varianten zur Auswahl: mit Schafskäse, Spinat und Hackfleisch. Und hier kommt die eingangs erwähnte Vielseitigkeit von Börek voll zum Tragen: Eine einzelne Börekstange ist ein Snack, zwei verschiedene ergeben schon eine Mahlzeit in zwei Gängen – und drei unterschiedliche eine Tagesration.

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