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Wieder angelandet, treffe ich mich mit Daniel Groß, 54 Jahre. Er arbeitet hier seit Jahrzehnten als Stadtführer. Groß zeigt mir Konstanz, wo es nicht ganz so schön ist – in einem Schissgässle, einem schmalen Weg zwischen zwei Fachwerkhäusern aus dem 13. Jahrhundert. „Diente damals als Abort und Müllhalde“, erklärt Groß. Die Idee: Beim nächsten Regen wäscht sich das weg; am Ende floss nur alles in den Bodensee, der erst nach der Renaturierung in den 60er-Jahren Trinkwasserqualität bekam.