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Jeder fünfte Jenenser (hier geboren) oder Jenaer (zugezogen) studiert hier. Jessica Weiß, 35, zählte auch dazu, dann eröffnete sie das Kabuff, ein Hybrid-Café, in dem es neben Cupcakes auch Stoffe gibt. „Durch die Jungen ist die Stadt ständig in Bewegung“, sagt Weiß. Und ein Freund, gebürtig aus Jena, aber nach Leipzig verzogen, schreibt mir: „Jena ist das neue Leipzig!“ Tatsächlich können die thüringischen Wickelklöße, die im Gasthaus Daheme am Johannisplatz serviert werden, gut mit denen meiner sächsischen Mutter mithalten.
Spätestens als ich anderntags vom 28. Stock des Jentowers über die Stadt blicke, kommt es mir: Jena, eingebettet ins Grün des Thüringer Waldes, ist vielleicht kein vollkommenes Himmelreich. Aber ein Paradieschen, das schon.