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Vier Fakten: Generation YouTube

  • 9,18 Millionen Menschen geben an, sich häufig über Heimwerken und Do-it-yourself im Internet zu informieren

  • 150 Minuten schauen 16-19-Jährige im Schnitt pro Tag Youtube-Videos und sind damit die größte Nutzergruppe

  • 587000 Abonnenten hat Fynn Kliemanns Youtube-Kanal „Kliemannsland“ – mehr als seine drei anderen Kanäle

  • 89 Jahre alt ist die Youtuberin "Marmeladenoma". Über 200.000 Abonnenten folgen ihr

Mein liebstes Stück Deutschland

Die Lieblingsorte unserer Reise-Community

Reinhardshagen

Direkt an der Weser im südlichen Weserbergland liegt die Gemeinde Reinhardshagen. Das Stadtbild des Erholungsortes zeichnet sich vor allem durch die zahlreichen historischen Fachwerkhäuser aus. 

Die Stadt schloss sich einst aus den beiden Orten Vaake und Veckerhagen zusammen, Letzterer ist vor allem durch das Veckerhäger Schloss bekannt. Es diente einst hessischen Landgrafen als Jagdresidenz und ist heute in Privatbesitz. Unweit dessen befindet sich die Eisenhütte. In dem Industriedenkmal wurde 1699 der weltweit erste Dampfkessel gegossen. Die umliegende Region eignet sich hervorragend, um die Natur zu genießen. Auf dem Fuldaradweg geht es entlang der romantischen Rhön über den Vogelsberg bis ins kurhessische Bergland. Zu Fuß kann man auf den Spuren der Gebrüder Grimm den Märchenwanderweg erkunden und in der Mittelgebirgslandschaft bezaubernde Orte entdecken. 
 

Reinhardshagen

Duderstadt

Schon aus der Ferne lassen sich die gewaltigen Türme der St.-Cyriakus-Kirche und der St.-Servatius-Kirche ausmachen. Das niedersächsische Duderstadt überzeugt mit mittelalterlicher Idylle und zahlreichen Fachwerk- und Bürgerhäusern verschiedenster Stilepochen. 

Dort findet man eines der ältesten Rathäuser Deutschlands. Der Kernbau datiert aus dem Jahr 1302, hinter den dicken Mauern findet man bis heute Zeugnisse der Vergangenheit, etwa den alten Ratsweinkeller und die Folterkammer. Das unverkennbare Wahrzeichen ist der Westerturm mit seiner schraubenartig gedrehten Spitze. Der restaurierte Ringwall umschließt die komplette Altstadt und bietet mit den vorgelagerten Burggärten einen idyllischen Anblick. Die umliegenden Grünanlagen eignen sich besten für eine Fahrradtour oder Wanderung, zum Beispiel durch die Goldene Mark oder bis nach Ebergötzen zur Wilhelm-Busch-Mühle, in der der Dichter und Zeichner eine Zeit lang lebte. 
 

Müllrose

Die Stadt Müllrose am nördlichen Ende des Schlaubetals macht ihrem eher uncharmanten Namen zum Glück keine Ehre. Der seit 2003 staatlich anerkannte Erholungsort bietet ein ideales Umfeld, um bei guter Luft zur Ruhe zu kommen.

In einer eiszeitlichen Schmelzwasserrinne zwischen zwei Seen gelegen, grenzt Müllrose an den Naturpark Schlaubetal, ein Naturschutzgebiet, das mehr als tausend Pflanzenarten und 140 seltene Vogelarten beheimatet. Das frische Klima lässt sich am besten bei einer Wanderung auf dem Drei-Seen-Weg genießen. Dabei kann man außerdem die kulturellen Sehenswürdigkeiten der Stadt entdecken: Neben der Hauptzulaufstelle, dem Marktplatz, sind das vor allem die stillgelegte Kofferfabrik und eines der ältesten Gebäude der Stadt, die evangelische Kirche Müllrose. Auch interessant: Die Müllroser Luft galt schon 1907 als gesundheitsfördernd, deshalb wurde im Stadtwald eine Lungenheilstätte errichtet, die heute als Pflegeheim und Kindertagesstätte dient. 
 

Müllrose

24 Stunden in Mannheim

24 Stunden in ... Mannheim

Zum ersten Mal in der Stadt? Kommen Sie mit. Unser Autor Mathis Vogel entdeckt Mannheim.

Hinweis: Die im November geltenden Corona-Regelungen von Bund und Ländern unterstützen wir vollumfänglich und hoffen darauf, dass auch ein touristischer Besuch Mannheims bald wieder möglich ist.

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Seitdem die Logik des Marketings jeden Lebensbereich wie Wurzelwerk durchzieht, müssen also auch Städte einen Markenkern haben. So war ich bereits in einer Autostadt (wäre auch eine Option für Mannheim gewesen, siehe Benz-Denkmal) und in diversen Messe- und Goethestädten. Hält die „Musikstadt Mannheim“ ihr Versprechen?

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Am Hauptbahnhof werfe ich einen Blick in die Broschüren des Stadtmarketings: Als „UNESCO City of Music“ ist die Stadt Teil eines internationalen Exzellenznetzwerks der Musik, in der hiesigen Popakademie schrieb Nico Santos seinen Hit „Rooftop“, sie ist Geburtsort von Xavier Naidoo, und, ja, Mozart war auch mal ein paar Tage hier. Aber wo gibt es etwas auf die Ohren?

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In meinem Hotelzimmer im „Staytion“ am Hauptbahnhof ist es zwar still, aber das großformatige Foto über dem Bett – alle Zimmer sind nach Musikthemen eingerichtet – verweist auf die Time Warp. Das eintägige Technofestival findet seit 25 Jahren immer im April statt, 18 000 Fans und Elektrogrößen aus aller Welt kommen.


Aufgrund von Corona musste es 2020 leider abgesagt werden.

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Mit Techno auf den Kopfhörern steige ich ins Taxi. Ich frage den Fahrer, was es mit den Quadraten auf sich hat, dieser schachbrettartigen Straßenführung der Innenstadt. Das sei ganz einfach: links die Quadratreihen A bis K, rechts L bis U. Alles hufeisenförmig umrahmt vom Straßenring. Der Legende nach sei der Straßenplan Manhattans übrigens von Mannheim inspiriert. Alles klar so weit?

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Mir schwirrt der Kopf. Jetzt ein Mittagessen im Jungbusch. Das Szeneviertel am Handelshafen, westlich der Quadrate, hat Gründerzeitcharme. In Bars wie dem kaputt-romantischen Hagestolz tanzen Studenten bis spät in die Nacht zur Musik. Auf dem Dach des Gründerzentrums für die Musikwirt- schaft, Musikpark, liegt das Rooftop-Restaurant „Die Küche“. Hier gibt es, wonach internationale Städtermägen verlangen, inklusive Hafenblick.

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Am Abend besuche ich das „Ella & Louis“, eine jüngst eröffnete Jazzbar mit herausragender Livemusik. Der Gründer Thomas Siffling sagt: „Mannheim hat eine lange Jazztradition, die wir mit diesem Club wieder aufleben lassen wollen.“ Wieder im Hotel höre ich „Zurück zu dir“ von den Söhnen Mannheims und denke: Ich würde einigen musikgierigen Freunden im Frühling gern die Time Warp oder die Mannheim Music Week zeigen. Als Alternative zu den großen Musikfestivals, mit Weinglas anstatt Bierdusche.

Nicht verpassen

Im Museumsanbau zeigt die Kunsthalle Werke von Anselm Kiefer bis hin zu Édouard Manet. kuma.art


Hotel-Tipp

IntercityHotel Mannheim ****

Zentral gelegen, gegenüber Hbf

Eine Ü/F im DZ inkl. Nutzung des ÖPNV (Verkehrsverbund Rhein-Neckar) ab 46 € pro Person (Leistung: 959905). Beratung und Buchung bei Ameropa-Reisen, Tel. 06172/109-688 oder auf ameropa.de/dbmobil.