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So packen Sie Koffer oder Rucksack richtig

Unser Kolumnist Thilo Mischke ist das halbe Jahr auf Achse. Wenn jemand die Tricks des leichten Gepäcks beherrscht, dann er

Von:
Lesezeit: 2 Minuten
Thilo Mischke
Stephan Pramme

1.   Alles auf Täsch
Viele Outdoor-Rucksäcke werden von oben gepackt. Folge: Das Wichtige liegt unten, um es zu erreichen, muss man alles andere herauskramen. Rucksäcke der neuen Generation, entlehnt aus dem Jagd- und ­Militärbereich, lassen sich dagegen wie ein Schrank von vorn öffnen.

2.   Hängen lassen
Hängematten sind nicht nur Mitbringsel verträumter Bali-Touristen, sondern auch ein guter Ersatz für Einpersonenzelte. Keine Kiefernzapfen mehr, die sich in den Rücken bohren, keine Steillage, kein nerviges Aufbauen. Zwei Bäume, mehr braucht es nicht.

3.   Haken dran
Der Karabinerhaken ist eine unter­schätzte Erfindung für Outdoor-Zwecke. Denn damit kann der Rucksack an einen Baum gehängt werden, er macht einen Ast mit Waschset dran im Handumdrehen zum Badezimmer und den Wasserbeutel zur Dusche.

4.   Ersatzsenkel
Mindestens zweimal ist mir bei einer Urwaldexpedition der Schnürsenkel gerissen. Ein Schuh, der sich nur müde am Fuß hält, nervt und verursacht Blasen. Ersatzschnürsenkel haben mehr als einen Zweck: Sie funktionieren auch als Wäscheleine, Angelschnur und Packband.

5.   Unterwegs-Thron
Ultraleicht-Fetischisten werden jetzt den Kopf schütteln, aber ein Klappstuhl (und wenn Platz dafür ist, auch der passende Tisch) ist die beste Begleitung für einen Outdoor-Trip. Wer nach einer langen Wanderung richtig sitzt, ist ein glücklicher Mensch.

6.   Mehr Licht
Entgegen aller Annahmen sind Kopflampen nicht das Nonplusultra für Camper. Besser sind kleine, leichte Tischlampen, ähnlich alten Öllaternen. Damit ist genug Licht für jeden da – und man wird nicht ständig von der Kopflampe des Gegenübers geblendet.

7.   Viel spannen
Spanngurte gibt es in jedem Outdoor-Laden. Zelte, aber auch Schlafsäcke, die sonst mal vergessen werden, Schuhe, die leicht verloren gehen – mit kleinen Spanngurten lässt sich alles am Rucksack festzurren.

8.   Dose als Topf
Jeder Abenteurer sollte eine Dose Erbsensuppe oder Ähnliches dabeihaben. Denn eine Konservendose ist auch super als Topf oder Teekessel geeignet, und der Deckel kann im Notfall als Messer dienen.

9.   Goldene Regel
Ein Riesenrucksack muss nicht sein, 35 Liter genügen für Trips bis zu fünf Tagen. Große Rucksäcke werden oft voll ausgenutzt, mehr als zwölf Kilo sollte das Gepäck aber nicht wiegen.

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