DB News | Januar 2022

Lesezeit: 3 Minuten
Website einfachvorlesen.de
PR

Bildung: Einfach mal wieder vorlesen
Im vergangenen November zählte der Bundesweite Vorlesetag mehr als 590 000 Teilnehmende, die – analog wie digital – anderen etwas vorlasen oder sich vorlesen ließen. Die Wochenzeitung „Die Zeit“, die Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn Stiftung laden an jedem dritten Freitag im November alle, die Spaß an Geschichten haben, dazu ein, Kindern vorzulesen – das nächste Mal am 18.11.2022. Aber natürlich kann man an jedem Tag im Jahr vorlesen. Viele Tipps, Anregungen und Geschichten finden sich auf der Website einfachvorlesen.de und in der gleichnamigen Gratis-App (für iOS und Android, siehe Screen­shot oben). Jeden Freitag um zwölf Uhr werden dort drei neue Geschichten vorgestellt.

Kinder reisen gratis – mit allen
Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember gibt es im Fernverkehr der Deutschen Bahn eine weitere Neuerung. Jetzt können unabhängig vom Verwandtschaftsverhältnis alle Begleitpersonen ab 15 Jahren – also auch Geschwister, Freund:innen oder Bekannte – bis zu vier Kinder kostenfrei mitnehmen. Voraussetzung für die Mitnahme: Jedes Kind muss auf der Fahrkarte der jeweiligen Begleitperson eingetragen sein. Bislang durften Kinder bis einschließlich 14 Jahren nur in Begleitung mindestens eines Eltern- oder Großelternteils oder dessen Lebenspartners oder -partnerin kostenlos im Fernverkehr mitfahren. Mehr Infos unter: bahn.de/kinder

Alexa, starte Deutsche Bahn!
Um sich nach Reiseverbindungen zu erkundigen, können Kund:innen der DB seit einiger Zeit auch digitale Assistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant befragen. Die Anwendungen informieren etwa über Zugverbindungen und können sich auf Wunsch regelmäßig genutzte Haltestellen merken. Ab Januar verrät Amazons Alexa sogar, ob eine bestimmte Zugverbindung pünktlich ist. Mehr Infos unter: bahn.de/digitaleassistenten

Die DB macht 3-D-Druck
Erstmals nimmt die DB eigene großformatige und besonders leistungsfähige 3-D-Drucker in Betrieb. Damit können Züge schneller, einfacher und unabhängig von Zulieferern repariert werden. In ihrem Instandhaltungswerk in Nürnberg druckt die DB Werkzeuge und Arbeitshilfen wie etwa Schablonen. Im Werk in Neumünster werden dagegen erstmals im großen Umfang Zugersatzteile aus Kunststoff hergestellt.

Haferdrink in der Bordgastronomie
In den 450 rollenden Bordbistros und Bordrestaurants der Deutschen Bahn ist es von nun an auch möglich, Filterkaffee oder Caffè Crema statt mit Kuhmilch mit einem Hafergetränk zu erhalten. Es stammt vom schwedischen Unternehmen Oatly, einem Pionier auf dem Gebiet der Haferdrinks, und ist rein pflanzlichen Ursprungs.

Neues bei Call a Bike
Das Bikesharing-Angebot der DB wurde runderneuert: Frontkörbe an den Rädern schaffen Platz für Gepäck im Sichtfeld sowie für Solarpanels, die das Schloss mit Energie versorgen. Der QR-Code-Scan in der neuen App macht das Entleihen schneller und bequemer. Mehr Infos unter: callabike.de

Pendeln, wenn mehr Platz im Zug ist
Bereits vor der Fahrt sehen, wie voll ein Zug voraussichtlich sein wird? Das geht mit der digitalen Auslastungsanzeige, die DB Regio flächendeckend für den Regionalverkehr eingeführt hat. Wer als Reisende:r flexibel ist, kann sich anhand der erwarteten Auslastung entscheiden, etwas später oder früher zu fahren, und hat dadurch mehr Platz im Zug. Davon profitieren vor allem Pendler:innen, die ihre Arbeitszeiten frei einteilen können. Die Anzeige ist auf bahn.de und in die Bahn-Apps integriert – sowohl in den DB Navigator als auch in den Streckenagenten. Mehr Infos finden Sie auf: bahn.de

Ausgezeichnet: App DB Rad+
Die Fahrrad-App DB Rad+ der Deutschen Bahn wurde gleich dreimal für ihr Design prämiert. Den Deutschen Nachhaltigkeitspreis gewann sie ebenso wie den German Design Award in Gold und den Red Dot Award. Mit der App belohnt die DB Radfahrende für jeden gefahrenen Kilometer mit Guthaben, das in Geschäften in mittlerweile 14 Aktionsgebieten gegen Prämien und Rabatte eingelöst werden kann.

Frankfurter Nadelöhr beseitigt
Die DB hat Ende November am Homburger Damm nördlich der Innenstadt von Frankfurt am Main ein zweites Gleis in Betrieb genommen. Davon profitieren Reisende nicht nur in der Mainregion, sondern bundesweit, da ICE-Züge jetzt schneller in den Hauptbahnhof ein- und aus ihm ausfahren können. Die Kosten beliefen sich auf 180 Millionen Euro.

Schreiben Sie uns!

Der Artikel hat Ihnen gefallen, Sie haben eine Frage an die Autorin/den Autor, Kritik oder eine Idee, worüber wir einmal berichten sollten? Wir freuen uns über Ihre Nachricht.

Teilen